Eine freie Trauung komplett selber organisieren

Foto: Laura Möllemann

Echte Hochzeiten

Eine freie Trauung komplett selber organisieren

Für Sandra und Henning war bereits von Anfang an klar, dass beide am liebsten draußen unter freiem Himmel getraut werden möchten. Nach der Trauung sollten die Gäste zudem keinen weiten Weg zur Hochzeitsfeier haben. Daher sollte diese am besten direkt am gleichen Ort in einem Zelt sein, ein bisschen so wie in den vielen Hollywood-Hochzeitsfilmen zu sehen.

Beide haben sich einige Locations angeschaut, doch die vielen verschiedenen Rahmenbedingungen haben nie wirklich gepasst. Aus diesem Grund haben sie sich entschieden alles selber zu organisieren, einfach eine freie Wiese suchen auf der die Trauung stattfinden und auch ein Zelt für die Hochzeitsfeier aufgebaut werden kann.

Durch einen Tipp sind die Beiden bei dem „Ruderverein Bochum“ in Witten gelandet und haben sich sofort in die Location verliebt. Eine riesen große Wiese, ein tatsächlich schönes Vereinsheim mit wundervoller Terrasse (für Plan B) und das alles auch noch direkt an einem Fluss. Nicht nur für das Brautpaar ein toller Ort, sondern auch für Laura Möllemann die für die tollen Fotos der Hochzeit gesorgt hat.

Zelt, Catering, Deko – alles selber organisiert

Wird eine freie Trauung und dazu auch noch die Location komplett selber organisiert, gibt es wirklich viel zu erledigen. Zum Glück haben beide viele Kontakte und konnten dadurch alles nach und nach zu einem tollen Gesamtbild zusammenfügen.

Für die Trauung haben sich beide die Stehtische und Klappstühle von einer Firma ausgeliehen. Einige Sachen (wie die alten Sessel, Vintage Schränkchen für die Foto-Ecke, Trautisch usw.) haben beide sich aus dem Freundeskreis zusammen geliehen.

Zwar gab es einige Probleme durch den Zeltbauer, aber trotzdem stand irgendwann das Zelt, ausgelegt für die Hochzeitsfeier mit rund 160 Gästen. Das Catering wurde von einem Freund der Familie organisiert, der zusammen mit seinen Auszubildenden ein wirklich tolles Buffet gezaubert hat. Da nicht jeder so viel Geschirr für eine große Anzahl Gäste im Schrank stehen hat, haben sich die beiden das Geschirr, Besteck und alles weitere bei der „Spülkiste“ in Bochum ausgeliehen. Nachdem auch die Getränke, die Schanktechnik und die Kellner organisiert waren, war der grobe Rahmen für eine tolle Feier bereits fertig organisiert.

Zusammen mit der Trauzeugin Katja und den „Brautjungfern“ hat Sandra Monate lang immer mal wieder für die Dekoration gebastelt, die dann natürlich noch an der Location entsprechend aufgebaut werden musste. Dies hat mit allem drum und dann ganze zwei Tage gedauert. Dabei wurde das Brautpaar natürlich nicht alleine gelassen, sondern hatten dabei die Unterstützung von einigen Freunden die dadurch gleich vom „Hochzeitsfieber“ angesteckt wurden.

Beiden war die musikalische Untermalung von ihrem besonderen Tag besonders wichtig. Während der Trauung haben ihre Freunde mit Ihrem Duo „BoGert“ zusammen mit einigen anderen für die richtige Atmosphäre gesorgt. Abends hatten die Beiden eine Band organisiert die zusammen mit einem DJ die Party abgerundet haben.

Alle Fotos © Laura Möllemann

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